Al Capone
1899 kam in New York Alfonso Capone zur Welt – der Sohn eines italienischen Friseurs, der bald zum größten Gangster aller Zeiten werden sollte.
Ein aufgeweckter Junge und sportlich obendrein ist er wohl gewesen. Freundlich und zurückhaltend, wenngleich mit gelegentlichen Gemütsausbrüchen. Als er nach der achten Klasse von der Schule abging, begann er sich durchzuschlagen – und das nicht immer auf der geraden Bahn.
Eher im Gegenteil: unter den Fittichen des Gangsters Frankie Yale lernte er schnell das Einmaleins der mafiösen Geschäfte. 1919, mit gerade einmal zwanzig Jahren, zog er sich auf Yales Geheiß nach Chicago zurück, nachdem er mit bloßen Händen einen einflussreichen Konkurrenten fast getötet hätte – seither trachtete die irische White Hand Gang nach seinem Leben; und Capone wäre insofern ein leicht zu ortendes Opfer gewesen, als er sich durch eine Messerverletzung im Gesicht auffällige Narben zugezogen hatte. Abrt eigentlich kann von Rückzug gar keine Rede sein, denn mit Chicago ging es für Capone erst so richtig los. Vor allem der zu jener Zeit verbotene Alkohol, mit dem er die Bürger an den Behörden vorbei versorgte, machte ihn wohlhabend, beliebt und einflussreich. Auch begannen zu jener Zeit seine Verflechtungen in die Politik. Unter Johnny Torrio stieg er zum einflussreichen Mafioso auf.
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