Meyer Lansky (II): USA, Kuba, Israel und zurück
Meyer Lansky war einer der größten Gangster, die je gelebt haben. Nach dem zweiten Weltkrieg begann seine Odyssee durch drei Länder.
Meyer Lansky wurde sogar derart einflussreich, dass die amerikanischen Geheimdienste im zweiten Weltkrieg – vermutlich – gegen die Deutschen mit ihm zusammen arbeiteten; das FBI streitet diese Kollaboration allerdings ab. Bis zur Kubanischen Revolution führte Lansky seine expandierenden Geschäfte auch dor und von dort aus; nach dem Verbot oder der Verstaatlichung des Glücksspiels kehrte Lansky zurück in die USA, versuchte aber, sich in Israel anzusiedeln, da er in den Vereinigten Staaten immer mehr Probleme mit den Gesetzeshütern bekam. Doch für die israelischen Behörden war es zu offensichtlich, dass Meyer Lansky seine illegalen Geschäfte auch aus dem Gelobten Land heraus fortsetzen würde, weshalb der Gangsterboss seinen Kampf um die Aufenthaltserlaubnis verlor.
Das Ende
Ende 1982 wurde bei Meyer Lansky Lungenkrebs diagnostiziert, dem er zwei Monate später erlag. Er hinterließ vermutlich 300 Millionen US-Dollar, die allerdings so gut versteckt waren, dass Meyer Lansky offiziell mittellos starb und seine Frau noch nicht einmal die Krankenhausrechnung bezahlen konnte. Doch beim vielleicht größten Gangster von allen kann es wohl kaum passieren, dass er durch sein bloßes Ableben in der Versenkung verschwindet. Meyer Lansky wurde mehrfach in Filmen verkörpert, oder zumindest sich auf ihn bezogen (wie zum Beispiel im zweiten Teil von „Der Pate“).
Schlagwörter: amerikanischer Geheimdienst, FBI, Meyer Lansky